% (C)opyright M. Heming
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\documentclass[a4paper,10pt]{scrartcl}

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\include{vorspann-uebungen}


\begin{document}

\raggedright

\kopfmitlogo
\ueberschriftblatt{12}

\begin{aufgabe}{1}{Prüfungen, Operatorkonzept}{15}
\begin{enumerate}
\item Verdeutlichen Sie die Unterschiede zwischen >>Messergebnis<< und >>Können<< \punkte{5}.
\item Erläutern Sie das Operatorenkonzept und nehmen Sie Stellung zu seinem unterrichtlichen Einsatz.
Berücksichtigen Sie dabei sowohl die Sichten von Lehrer und Lehrinnen als auch die von Schülerinnen und Schülern \punkte{5}.
\item Wie sollten Prüfungssituationen gestaltet werden, um eine möglichst faire Bewertung zu ermöglichen? Geben Sie Kriterien an und formulieren Sie positive und negative Beispiele, d.\,h. Beispiele, die diese Kriterien erfüllen bzw. nicht erüllen \punkte{5}.
\end{enumerate}
\end{aufgabe}

\begin{aufgabe}{2}{Operatoren konkret}{20}
\begin{enumerate}
\item Wählen Sie ein Thema im Zusammenhang mit Mobiltelefonen und formulieren Sie $n\geq 5$ Aufgaben zur detaillierten Auseinandersetzung mit diesem Thema.\\
Heben Sie dabei pro Aufgabenbereich mindestens einen Operator hervor \punkte{10}! 
\item Formulieren Sie $n\geq 2$ Musterlösungen zur Verdeutlichung der Bedeutung der gewählten Operatoren \punkte{10}.
\end{enumerate}
Zum Vergleich können Sie zurückgreifen auf \cite{HemingHumbertRoehner2007}, in dem die Problemsituation des Login-Vorgangs analysiert wird. Für den Fall, dass Sie keine geeignete Poblemstellung finden, sei als Anregung der Aufbau einer Videotelefonieverbindung zwischen zwei (mobilen) Geräten genannt.
\end{aufgabe}

\begin{aufgabe}{3}{Europäischer Computerführerschein (European Computer Driving Licence -- ECDL)}{20}
\begin{enumerate}
\item In der Online-Ausgabe einer namhaften Zeitschrift erscheint folgender Artikel:
\begin{quote}\textbf{Computerkenntnisse: Wir sind alle ein bisschen PISA}

Die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) hat eine Studie zur IT-Kompetenz in Deutschland veröffentlicht, die eine weit verbreitete Überschätzung der eigenen Computerkenntnisse dokumentiert. Nach der von Infratest dimap durchgeführten Untersuchung halten 56 Prozent der Befragten ihre Computerkenntnisse für befriedigend oder besser. Gleichzeitig bekannten 44 Prozent, noch nie an einer Computerschulung teilgenommen zu haben. Das findet die DLGI als Anbieter des europäischen Computerführerscheins bedenklich.
  
Im Auftrag der DLGI befragte Infratest-Dimap einen "repräsentativen Durchschnitt" der Bevölkerung nach ihren Computerkenntnissen. Die Mehrheit der Befragten antwortete mit "befriedigend oder besser", wobei sich die 18- bis 29-Jährigen die Schulnote Zwei gaben, die über 60-Jährigen hingegen eine Vier minus. Auf Nachfragen der Meinungsforscher stellte sich häufig heraus, dass viele Befragte unter Computerkenntnissen die Bedienung eines Browsers verstehen.

Parallel zu dieser Untersuchung wurden Personalverantwortliche in 500 Betrieben befragt. Dabei gaben 37 Prozent an, dass bei ihnen keine Computer-Kenntnisse erforderlich seien, was der Quote der Handwerksbetriebe im Sample entspricht. In allen anderen Bereichen sind offenbar Kenntnisse im Umgang mit Rechnern gefragt. 87 Prozent der Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern bieten ihren Mitarbeitern Computer-Schulungen an, allerdings nur 23 Prozent mit einer unabhängigen Prüfung der Kenntnisse. Auch das findet die DLGI bedenklich.

Die Infratest dimap Studie ist von der DLGI mit einer hauseigenen Befragung zur Qualität des Informatik-Unterrrichtes in 1200 Schulen verknüpft worden. Dabei sollen erhebliche Mängel festgestellt worden seien. So unterrichte keine einzige befragte Schule mit dem aktuellen Betriebssytem Windows Vista. Außerdem seien 90 Prozent der Anwendungsprogramme im Informatikunterricht veraltet, heißt es in der Pressemitteilung. Nachdrücklich wirbt darum die DLGI für ein "international anerkanntes und unabhängiges Zertifikat der IT-Kenntnisse" mit aktueller Software, das Berufs- wie Studienchancen wesentlich verbessern würde. (Detlef Borchers)
\footnote{\url{http://www.heise.de/newsticker/Computerkenntnisse-Wir-sind-alle-ein-bisschen-Pisa--/meldung/109767}}
\end{quote}
Nehmen Sie Stellung zu den Ergebnissen der von der DLGI beauftragten Studie \punkte{5}.
\item Die Kompetenzen, die durch eine ECDL-Prüfung nachgewiesen werden sollen, sind im sogenannten Syllabus\footnote{\url{http://www.dlgi.org/fileadmin/redaktion/Syllabi/ECDL_Syllabus_5_0_DE.pdf}} dokumentiert. Zur Vorbereitung auf die ECDL-Prüfung wurden von Lehrkräften Lernmaterialien zusammengestellt. Im ECDL-Moodle\footnote{\url{http://www.ecdl-moodle.de/}} lässt sich u.\,a. ein Verweis auf verschiedene Tests zu einzelnen Modulen finden\footnote{\url{http://www.klickdichschlau.at/quiz/}}.

Vergleichen Sie die Fragen zu einem ausgewählten Modul mit den angegebenen Kompetenzen im Syllabus. Analysieren Sie, welchem Anforderungsbereich die Fragen zuzuordnen sind und beurteilen Sie, in welchem Maße auf diese Art und Weise informatische Bildung gemessen werden kann \punkte{15}.
\end{enumerate}
\end{aufgabe}

\bibliographystyle{natdin}
\bibliography{literatur}

\vspace{1cm}

\organisatorisches{7. Juli 2008}

\end{document}
